Leistungen

Vier Säulen, ein Fundament

Datengovernance zerfällt in der Praxis in vier Fragen: Wer ist zuständig? Wer findet und versteht die Daten? Was bedeuten sie – auch nach dem nächsten Plattformwechsel? Und was springt dabei heraus? Für jede dieser Fragen gibt es konkretes Handwerk.

Verantwortung

Ownership & Stewardship

Datenverantwortung vergeben – und aktivieren

Rollen für Daten werden schnell ernannt und selten gelebt. Der häufigste Fehler ist die Ernennung ohne Befähigung: Ein Data Owner, der nicht weiß, was er entscheiden darf, entscheidet nichts. Wir schneiden Ownership und Stewardship so zu, dass jemand sie annehmen kann und will – mit klarem Mandat, realistischem Zeitanteil und Rückendeckung von oben.

Aktivierung heißt: Die Rolle bekommt ein Werkzeug in die Hand, einen kurzen Entscheidungsweg und einen sichtbaren ersten Erfolg. Erst dann trägt sie.

  • Rollen- und Verantwortungsmodell für Daten, zugeschnitten auf Ihre Organisation
  • Besetzung, Befähigung und Begleitung der ersten Owner und Stewards
  • Entscheidungswege und Eskalation – ohne zusätzlichen Gremien-Overhead
  • Verankerung in bestehenden Prozessen statt in einem Parallelbetrieb

Transparenz

Katalog & Datenkompetenz

Daten finden, verstehen, nutzen

Der Datenkatalog ist der Ort, an dem Transparenz sichtbar wird: Daten suchen und finden, Herkunft nachvollziehen, Bedeutung nachlesen. Entscheidend ist nicht das Produkt, sondern ob der Katalog befüllt, gepflegt und benutzt wird. Wir begleiten die Einführung so, dass am Ende Menschen darin suchen – nicht nur ein Projektteam.

Untrennbar dazu gehört die Datenkompetenz. Ein Katalog ohne Data Literacy ist eine Bibliothek ohne Leser. Unsere Trainings orientieren sich an den realen Fragen der Fachbereiche, nicht an einem Curriculum.

  • Auswahl, Einführung und Befüllung des Datenkatalogs
  • Auffindbarkeit, Herkunftsnachweis und fachliches Glossar
  • Data-Literacy-Trainings für Fach- und Führungsebene
  • Enablement-Formate: Sprechstunden, Communities, Multiplikatoren

Ordnung

Semantik & Datenmodellierung

Bedeutung, die Migrationen überlebt

Hier liegt unsere Spezialität: eine Bedeutungsschicht, die unabhängig vom darunterliegenden System gilt. Ein gutes Datenmodell überlebt drei Plattformwechsel. Wer Bedeutung im Werkzeug speichert, migriert sie alle fünf Jahre mit – und verliert jedes Mal einen Teil davon.

Terminologie, semantischer Layer und konzeptionelle Datenmodelle sind die Arbeit, die im Regal am unscheinbarsten aussieht und im Betrieb am weitesten trägt. Migrationsunabhängigkeit ist dabei kein Nebeneffekt, sondern das Ziel.

  • Einheitliche Terminologie und fachliches Begriffssystem
  • Semantischer Layer als gemeinsame Sprache über Systemgrenzen hinweg
  • Konzeptionelle und logische Datenmodellierung
  • Plattformunabhängigkeit: Bedeutung bleibt, wenn die Technik wechselt

Wertschöpfung

Datenqualität & Datenprodukte

Qualität, die ankommt

Datenqualität ist das Thema, das alles zusammenhält – und das chronisch unterschätzt wird. Wir messen sie dort, wo sie wehtut, und regeln sie dort, wo sie entsteht. Qualitätsregeln sollen messen, nicht mahnen.

Datenprodukte sind die Form, in der diese Qualität beim Fachbereich ankommt: abgegrenzt, versioniert, mit einem Verantwortlichen und einem bekannten Nutzerkreis. Governance muss sich rechnen – wir ernten Früchte, wir verwalten nicht.

  • Datenqualitätsregeln, Messung und Berichterstattung
  • Datenprodukte von der Idee bis zum laufenden Betrieb
  • Data Contracts zwischen liefernden und nutzenden Bereichen
  • Nutzennachweis: die Datendividende sichtbar und zurechenbar machen

Das Fundament

AI-Readiness & Datenstrategie

Unter den vier Säulen liegt die Frage, die alles sortiert: Wo steht Ihr Unternehmen auf dem Weg von den Daten zur KI – und was ist der nächste Schritt, der wirklich etwas bewegt?

Eine Datenstrategie, die diesen Namen verdient, beantwortet nicht alle Fragen, sondern die richtigen drei. Sie sagt, was zuerst kommt, was bewusst wartet und woran man in zwölf Monaten erkennt, ob es funktioniert hat.

Der Einstieg dafür ist unser DART-Check – eine kompakte Standortbestimmung entlang von Data, AI, Readiness und Transparency.


Wirkung

Dieselbe Arbeit zahlt dreifach

Wer Verantwortung, Auffindbarkeit, Bedeutung und Qualität einmal ordentlich aufsetzt, bedient damit drei Ziele gleichzeitig. Das ist der wirtschaftliche Kern des Ganzen.

KI, die trägt

KI-Vorhaben scheitern selten am Modell. Ohne Qualität, klare Bedeutung und benannte Verantwortung gibt es kein belastbares Ergebnis – und kein vertretbares Risiko.

Berichte, die halten

Kennzahlen, über deren Definition nicht mehr gestritten wird. Und Self-Service-Analytics, die im Fachbereich tatsächlich funktioniert, weil die Daten auffindbar und verständlich sind.

Nachweise, die nebenbei entstehen

AI Act, DORA und DSGVO fragen nach genau dem, was gute Ordnung ohnehin hervorbringt. Compliance ist bei uns kein eigenes Projekt, sondern ein Nebenprodukt.


Zusammenarbeit

In welchen Formaten wir arbeiten

Standortbestimmung

Kompakt, mit festem Preis und festem Ergebnis. Der DART-Check als Einstieg, das CLEAR-Assessment für den vertieften Blick auf Katalog und Transparenz.

Einführung & Begleitung

Die LOTSE-Methode über mehrere Monate: gemeinsam aufbauen, übergeben, Abstand nehmen. Ziel ist immer, dass es ohne uns weiterläuft.

Umsetzung im Handwerk

Konkrete Bauarbeit an Katalog, Glossar, semantischem Layer, Datenmodell, Qualitätsregeln oder einem ersten Datenprodukt – tageweise oder als Paket.

Training & Enablement

Data-Literacy-Formate für Fachbereiche, Führungskräfte und angehende Data Owner. Auf Ihre Daten zugeschnitten, nicht auf ein Standardcurriculum.